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Der Oscar-Favorit im Heimkino: ANATOMIE EINES FALLS

Vor etwas mehr als einem Jahr traf ich Sandra Hüller während der Berlinale in den Räumlichkeiten des Verleihs DCM, um mit ihr über „Sisi & Ich“ zu sprechen. Die Filmfestspiele von Cannes, auf dem ihr nächster Film ANATOMIE EINES FALLS Premiere feiern und mit der Goldenen Palme ausgezeichnet werden sollte, lag noch in weiter Ferne – und dass sie für einen Oscar als Beste Hauptdarstellerin nominiert werden könnte, war damals natürlich auch noch nicht abzusehen. Mir begegnete eine ebenso reflektierte wie zugewandte und sympathische Frau, die zu ihrer Herkunft steht, wie sie kürzlich auch US-Talkmaster Jimmy Kimmel erklärte. Sie komme aus Thüringen, das sei „the green heart of Germany“ - und von der Oscarnominierung habe sie erfahren, als sie gerade den Müll raus brachte.

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Erstmals im Heimkino: EMANUELA 77 mit Sylvia Kristel im Mediabook

Der gelernte Maler und Grafiker Walerian Borowczyk machte sich in den 1970er Jahren einen Namen als Filmemacher, der nackte Weiblichkeit und (pervertierte) Sexualität betörend in oftmals historischem Setting in Szene zu setzen vermochte. Skandale blieben wie bei „La Bête – Die Bestie“ (1975) nicht aus, als er die Ejakulation einer haarigen Kreatur auf eine entblößte französischen Adlige zeigte – weswegen der Film in Deutschland lange Zeit auf dem Index stand. An EMANUELA 77 ist indes nur ein Faktum tatsächlich skandalös: Wie schamlos hierzulande zum Kinostart versucht wurde, den Film wegen der Präsenz von Sylvia Kristel an die ungleich kommerziellere „Emmanuelle“-Softsex-Reihe anzudocken. Denn das spröde Erotikdrama hat rein gar nichts damit zu tun.

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Voll mit Extras: HENRY: PORTRAIT OF A SERIAL KILLER auf Bluray

John McNaughton hatte gerade die dokumentarische Reihe „Dealers in Death“ über US-Gangster abgedreht, wofür Ray Atherton das Public-Domain-Archivmaterial besorgte. Da sprach er mit dem Produzenten Waleed B. Ali über ein neues Filmprojekt: Dieser sagte ihm ein Budget von 100.000 US-Dollar zu – für einen Horrorfilm. Etwas nervös lief er durch die Gänge der Produktionsfirma MPI (damals Maljack) und landete schließlich in einem Büro, wo ihn ein nerdiger Angestellter auf die TV-Show „20/20“ mit einer Folge über den Serienkiller Henry Lee Lucas aufmerksam machte. Der ging wegen 600 Mordgeständnissen als „The Confession Killer“ in die us-amerikanische Justizgeschichte ein – und McNaughton hatte das Thema seines Films, wie er im 52-minütigen Making Of dieser hervorragend ausgestatteten Bluray-Premiere von HENRY: PORTAIT OF A SERIAL KILLER berichtet. Und der beleibte Atherton bekam eine kleine Rolle als Fernsehverkäufer – dessen Nervosität am Set nur mit Alkohol gebändigt werden konnte, wie McNaughton im Audiokommentar verrät. 

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Gard Løkke im Interview

Ab dem 22. Februar ist der norwegische Horror-Thriller GOOD BOY in den deutschen Kinos zu sehen. Was Hauptdarsteller Gard Løkke am Drehbuch begeistert hat, welche Erfahrungen er zuvor mit Petplay gemacht hat und wie die Zusammenarbeit mit Regisseur Viljar Bøe war, erzählt er uns im Interview.

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