07. Oktober 2026
Keimphobie mal anders …
Mit SCARED SHITLESS liefert Regisseur Vivieno Caldinelli einen unterhaltsamen Fun-Splatter ab, der sich definitiv für einen bierseligen Abend mit Freunden eignet.
Kanada, 2024: Ein Vater (Steven Ogg) steht vor den Trümmern seiner Existenz. Der Tod seiner geliebten Frau hat ihn über Nacht in die erdrückende Rolle des Alleinversorgers gezwungen. Doch die Trauer ist nicht sein einziger Gegner. Sein Sohn (Daniel Doheny) ist tief gezeichnet vom Verlust und flüchtet sich in eine lähmende Keimphobie – eine unsichtbare Festung aus Angst.
Inmitten von Verzweiflung und der schieren Last des Alltags beginnt für die beiden gebrochenen Seelen ein täglicher Kampf um Nähe, Halt und den Weg zurück ins Leben. Wer jetzt gedacht hat, dass es sich bei SCARED SHITLESS um ein soziales Drama handelt, den habe ich aufs Glatteis geführt, wie Jonathan Frakes es oftmals in „X-Factor: Das Unfassbare” getan hat. SCARED SHITLESS ist ein klassischer Fun-Splatter, dem man sein Budget leider ansieht.
Der Film hat jedoch sein Herz am rechten Fleck. Es gibt sinnlose Dialoge und keine große Story, dafür aber eine kurzweilige Laufzeit und blutige, handgemachte Effekte. Der Wurm ist der heimliche Star des ganzen Films! Trotz der erfrischend kurzen Laufzeit hat der Film stellenweise ein paar Längen. Wer nach einem Film mit stumpfem Humor und reichlich Gekröse für den nächsten Abend mit Freunden und einem Kasten Bier sucht, wird hier definitiv fündig.
Land/Jahr Kanada 2024
Label: Lighthouse
FSK: ab 16
Laufzeit: ca. 75 Min.
Auch interessant:

Der Kult ist tot - lang lebe der Kult!
Viel gewollt, wenig erreicht. So lautet das Fazit von der Digitalpremiere TEXAS CULT HOUSE. Nicht nur der Titel, sondern auch der Look weckt Assoziationen an einen Kultfilm (bzw. eine Filmreihe), der ungleich glorreicher Terror in Reinform bietet.

