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Fieses Flusspferd

In den letzten Jahren haben viele exotische Tierarten versucht, dem Publikum das Fürchten zu lehren: Rehe, Biber und sogar Faultiere. Nun erobert das tatsächlich recht tödliche Flusspferd das Tierhorror-Genre. 

Wegbereiter für HIPPO’S REVENGE - DREI TONNEN ZORN dürfte der deutlich höher budgetierte „Hungry“ sein. Beide Filme erscheinen fast zeitgleich – eine Verwechslungsgefahr besteht jedoch kaum. 

Die Unterschiede zeigen sich schon in den Schauplätzen: Statt der Sümpfe Louisianas dient in „Hippo’s Revenge“ ein walisischer Zoo als Kulisse des Grauens. Zudem müssen die Flusspferde hier ohne ein Gewässer auskommen und lauern stattdessen in einem Busch auf ihre Opfer. Auch finanziell kann HIPPO’S REVENGE - DREI TONNEN ZORN seinem Konkurrenten offenbar nicht das Wasser reichen – die amateurhafte Animation der Nilpferde sowie die Splattereffekte sind in Zeiten moderner CGI ansonsten nur noch mit Vorsatz zu erklären. 

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Die Probleme gehen weiter: Das Skript kann kaum länger als ein Stoßgebet sein und die Schauspielerinnen und Schauspieler müssen sich die Frage gefallen lassen, was sie eigentlich beruflich machen. 

Hinter dem Wahnsinn steckt aber sehr wahrscheinlich Methode: HIPPO’S REVENGE - DREI TONNEN ZORN richtet sich bewusst an alle, die von einem schlechten Film gut unterhalten werden wollen. Das schafft der Film – auch weil er dank der kurzen Spielzeit die Geduld des Publikums nicht überstrapaziert. Im Vergleich zu anderen Tierhorror-Exoten muss sich der Film jedenfalls nicht hinter dem Busch verstecken.

KAI STERNBERG

Titel: HIPPO’S REVENGE - DREI TONNEN ZORN
Regie: Sam P. Green
Label: Tiberius Film
Land/Herstellungsjahr: Großbritannien 2025 
Laufzeit: ca. 78 Min.
FSK: ab 16
Extras: Keine

Tierhorror, HIPPO’S REVENGE - DREI TONNEN ZORN

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