02. Oktober 2026
„Alarmstufe Rot 2“ – auf Koks und mit Dämonen
Eine Nonne, ein Möchtegern-Gangster und ein Schatzsucher kommen in einen Zug, so könnte ein ziemlich schlechter Witz anfangen. Leider ist in diesem Fall der Witz, der Film mit dem Namen SPEED DEMON.

Das ungleiche Exorzisten-Duo aus der scheiternden Schwester Lu (Katie Cassidy) und ihrem Ziehvater Pater Novak (William H. Macy) begibt sich auf eine Reise nach Rom. Bedauerlicherweise hat aber auch der Dämon Asmodeus ein Ticket für eben diese Reise gelöst. Und so kommt, was kommen muss, ein kruder Mix aus „Speed“, etwas „Alarmstufe Rot 2“ und „Der Exorzist“. Das Ganze befindet sich produktionstechnisch auf dem Level eines TV-Spielfilms aus den Jahren zwischen 2000 und 2010. RTL2 wird bestimmt schon angefragt haben.
Die Dialoge machen den ganzen Film von Jon Keeyes enttäuschenderweise noch schlimmer, als er ohnehin schon ist. Flache Dialogschnippsel die sich die Figuren gegenseitig an den Kopf werfen. Dazu kommt eine nicht ganz unscheinbare politische Agenda in dem Film, die sehr hereingedrückt wirkt, und nicht wirklich zu dem Visuellen passt.
Dabei hätte die Prämisse „Alarmstufe Rot 2 auf Koks mit Dämonen“ eigentlich Potenzial für einen starken B‑Movie. SPEED DEMON scheitert aber fast auf jeder Ebene daran. Betätigt die Notbremse und verlasst den Zug so schnell ihr könnt.
Land/Jahr USA 2026
Label: Lighthouse
FSK: ab 16
Laufzeit: ca. 97 Min.
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