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FREDRICH RASTET AUS

Benjamin Fredrich (im multimania #82 im Interview) hat eines der erfolgreichsten, ach was: das erfolgreichste Zeitschriftenformat der letzten Jahre gegründet: KATAPULT. Und er hat damit die deutsche Medienbranche ordentlich aufgemischt, weil er alles anders gemacht hat. Ein Waffeleis als Logo für ein Magazin für Kartografik? Passt! Öffentliche Austragung von Plagiatsstreitigkeiten bei gleichzeitiger Transparenz zur Höhe eigener Gehälter? Ehrensache! Aufzählung hinterfotziger eigener Geschäftsideen, als Fredrich noch ein Teenager war (Verkauf von Strandsand oder wie man nur durchs Beantworten von Mails reich wird)? Erfährt man in FREDRICH RASTET AUS bereits in der Einleitung!

Schau, Schau: Shonen

In Japan gibt es die „Shonen Jump“ und viele andere Formate, die wöchentlich die neuesten Kapitel laufender Serien auf den Markt bringen – telefonbuchdick und mit einer extrem hohen Auflagendichte. In Deutschland gab es Anfang der 2000er-Jahre Versuche von Carlsen, diese Idee zu replizieren. Dazu gehörten das Magazin „Banzai!“, das sich auf Titel des Shōnen-Bereichs konzentrierte, und das Pendant „Daisuki“ für den Shōjo-Bereich. Andere Verlage versuchten Ähnliches, aber keines der Magazine existiert mehr – trotzdem gibt es einen neuen Versuch, diese Form einmal mehr in Deutschland zu etablieren.