In Mannheim haben sich einmal mehr Cosplayer*innen, Anime-Fans, Manga-Leser*innen und Gaming-Enthusiast*innen aus ganz Europa versammelt, um gemeinsam Manga, Anime und japanische Kultur zu feiern. Dabei durften die zahlreichen Panels, Shows und Aktionen natürlich nicht fehlen.
Wenn Akira Toriyama („Dragonball“) und Eichiiro Oda („One Piece“) einen Manga zusammen erschaffen hätten, DADA ADVENTURE wäre es gewesen. Der EU-Manga, gezeichnet von Leonardo Berghella und geschrieben von Alessandro Starace, folgt keinem starren Genre-Konzept, wenngleich Züge des Shōnen-Genres durchaus erkennbar sind – nur gibt es statt einer männlichen Hauptfigur ein putziges Mädchen.
Wer auf der AnimagiC unterwegs ist und auf der Suche nach neuen Manga-Highlights ist, sollte dem Stand von altraverse unbedingt einen Besuch abstatten. Warum, lest Ihr hier.
Mit dem POP-MANGA-MALBUCH – DRACHEN UND ANDERE MAGISCHE WESEN entführt die bekannte Künstlerin Camilla d’Errico ihre Zeichenwilligen in eine fantastische Welt voller Drachen, Fabelwesen und magischer Kreaturen. Auf über 70 Ausmalseiten treffen niedliche Charaktere auf imposanten Drachen, verspielte Muster auf knuffige Fantasy-Szenen.
In Japan gibt es die „Shonen Jump“ und viele andere Formate, die wöchentlich die neuesten Kapitel laufender Serien auf den Markt bringen – telefonbuchdick und mit einer extrem hohen Auflagendichte. In Deutschland gab es Anfang der 2000er-Jahre Versuche von Carlsen, diese Idee zu replizieren. Dazu gehörten das Magazin „Banzai!“, das sich auf Titel des Shōnen-Bereichs konzentrierte, und das Pendant „Daisuki“ für den Shōjo-Bereich. Andere Verlage versuchten Ähnliches, aber keines der Magazine existiert mehr – trotzdem gibt es einen neuen Versuch, diese Form einmal mehr in Deutschland zu etablieren.
Mit MEINE PUPPENPRINZESSIN IST DER BOSS liefert die Mangaka selen eine ungewöhnliche Mischung aus romantischer Komödie, Fantasy und queerer Erzählweise. Selen bricht hier ein wenig mit Genre-Grenzen und scheint diese für sich neu finden zu wollen – es hat ja niemand gesagt, dass nicht auch ein Prinz von der Prinzessin getragen werden und der Boss sein darf.