09. April 2021
AQUASLASH – VOM SPASSBAD ZUM BLUTBAD
Aus dem aktuellen Heft: Lest hier unsere Kurzbesprechung zu diesem kurzweiligen Slasher-Film, passend für die - hoffentlich - bald beginnende Freibadsaison.

Bereits die erste Szene fängt an wie die typischen 80er-Jahre-Slasherfilme: Eine Liebesszene von Teenagern, nachts in einem Wasserpark namens "Wet Valley", Geräusche um sie herum und die übliche Frage: "War da was?" Während der Sexszene erscheint dann aus der Ego-Perspektive der Killer mit dem Messer in der Hand und zerschlitzt beide. „Aquaslash“ besteht hauptsächlich aus einer Teenie-Party im Wasserpark, Rivalen-Fights zwischen den Jungs, Brüsten und nackter Haut. 80er-Musik der Band während der Party versprüht das Flair der früheren Slasher-Filme – was neben dem Setting eines der wenigen Alleinstellungsmerkmale des Films ist. Das finale Gemetzel dauert zehn Minuten und ist durchaus aufgrund der Slow-Motion-Effekte sehenswert: Viele abgeschnittene Körperteile, Blut und die Frage bei drei Rutschen, wer die manipulierte Rutsche nimmt, bei der man aufgeschlitzt wird. Eine Post-Credit-Szene während des Abspanns lässt auf einen zweiten Teil hoffen. Mit 71 Minuten Laufzeit bietet der Streifen ein kurzweiliges Vergnügen, auch wenn ihm inhaltlich eine gewisse Substanzlosigkeit anzumerken ist. (MK)
Film: 4
Blu-ray: 3
Regie: Renaud Gauthier
Label: daredo/White Pearl Movies
Land/Herstellungsjahr: Kanada 2019
Laufzeit: ca. 71 Min.
FSK: ab 18
Extras: Fotogalerie, Trailer
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