Zum Hauptinhalt springen

21. Mai 2018


Von: LUTZ GRANERT

Solo: A Star Wars Story

Solo: A Star wars story

5 Gründe, warum SOLO: A STAR WARS STORY keiner braucht

Nach „Rogue One: A Star Wars Story“ steht ein zweites Spin-Off der galaktischen Filmreihe an: SOLO: A STAR WARS STORY startet am Donnerstag bundesweit im Kino. Klar, „Star Wars“-Fans werden sich das SciFi-Abenteuer sowieso anschauen. Aber wir verraten Unentschlossenen 5 Gründe, warum sie sich die Sichtung von SOLO: A STAR WARS STORY getrost sparen können.

1. Weil es mit dem Urschleim losgeht
Selbst Hardcore-Fans von „Star Wars“ dürften sich eigentlich nie die Frage gestellt haben, warum Han Solo Han Solo heißt. Ist ja auch egal. Die Autoren von SOLO: A STAR WARS STORY liefern die Antwort trotzdem – in einer Szene, in welcher der Outlaw dem Imperium seine Dienste anbietet. Aus dem Gedächtnisprotokoll:
„Wie heißt du?“, will ein Militär-Recruiter wissen.
„Han.“, sagt der Freiwillige.
„Und weiter? Familienname?“ –
„Ich habe keine Familie und auch sonst niemanden. Ich bin allein.“ –
„Ach so. Na wenn das so ist, trage ich hier einfach Han Solo ein.“
Aha. Solch Pseudo-Erkenntnisgewinn interessiert nur keinen.

2. Weil allumfassender Fan-Service jede Überraschung killt
Ihr wolltet schon immer mal wissen, wie Han Solo Chewbacca kennenlernt, an den Millennium Falcon kommt und ins zwielichtige Schmuggler-Milieu gerät? Dann erhaltet ihr in SOLO: A STAR WARS STORY die enttäuschenden, da leider vorhersehbaren bis einfallslosen Antworten. Aber immerhin können sich die Fans überraschend über das Auftauchen einer Figur aus "Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung freuen.

3. Weil Han Solo-Darsteller Alden Ehrenreich kein zweiter Harrison Ford ist
Das schiefe, verschmitzte Grinsen mag Alden Ehrenreich („Hail, Caesar!“) trotz zahlreicher Imitationsversuche einfach nicht gelingen – und mit lakonischen Onelinern geizt der 28-Jährige, auch wenn er Chewbacca ein ums andere Mal belehrt, er solle ihn nicht anfassen. Ehrenreich wirkt zu bieder und brav für einen abgebrühten Outlaw, den man Harrison Ford einfach mehr abnahm.

4. Weil vom Fiesling nur wenig zu sehen ist
Der Fokus in SOLO: A STAR WARS STORY liegt auf dem Titelhelden, klar. Aber dass vom finsteren Bösewicht Dryden Vos so wenig zu sehen ist, ist schade, da Paul Bettany („Avengers: Infinity War“) hier eine Glanzvorstellung abliefert. Stets bedrohlich, gewieft und unberechenbar in seinem Gemütszustand. Toll!

5. Weil eine Cyber-Romanze emotionaler ist als die Hauptfigur
Lando Calrissian und sein Androide L3-37 stehen in SOLO: A STAR WARS STORY in einer fast schon romantischen Beziehung zueinander, wobei der zickige Blecheimer immer wieder Roboter-Rechte einfordert. Beiden gehört nach einer harten Schlacht auch der emotionalste Moment des Films – während selbst Szenen von Han Solo mit seiner love interest Qi'ra unterkühlt bleiben. Bezeichnend.

LUTZ GRANERT

 

Auch interessant:

Der „Lindenstraße“-Kult lebt weiter!

| Ingo Spörl (IS) | Movies

Wenn das kein Grund zum Feiern ist: Der von vielen alten und neuen Fans begeistert aufgenommene exklusive Release der „Lindenstraße“ auf ARD Plus entwickelte sich zu einem großen Erfolg. Nachdem jede Woche eine weitere Staffel veröffentlicht wurde, stehen ab 4. Juli 2024 alle 1758 Folgen der mehrfach preisgekrönten Fernsehserie digital auf ARD Plus zur Verfügung. 

Chantal auf den Spuren der Gebrüder Grimm

| Ingo Spörl (IS) | Movies

Bora Dagtekins neuester Coup entführt die liebenswerte Plattenbau-Queen aus „Fack ju Göhte“ in eine magische Welt voller Abenteuer und Oneliner. Ein Muss für Fans und alle, die es noch werden wollen!

Verbeugung vor einer Musiklegende

| Ingo Spörl (IS) | Movies

BACK TO BLACK, das neue Amy-Winehouse-Biopic, entführt uns in das turbulente Leben eines einzigartigen Talents. Mitreißend und emotional fesselnd – ein filmisches Meisterwerk, das man nicht verpassen darf!