
Ein Tierischer Held kehrt zurück – in 4K
Superhelden sind nicht jedermanns Sache, mitunter, weil Marvel und DC die Kinos mit lieblosem, generischem Käse überschwemmen. Muss das sein? Nö, denn aus der Zeit als Dolph Lundgren den „Punisher“ derb mimte, stammt ein ziemlich irrer Streifen mit einer saucoolen Ente.
HOWARD THE DUCK wurde von keinem Geringeren als George Lucas produziert. Und ging damals gnadenlos baden (dabei kann Howard gar nicht schwimmen!). Zigarre rauchend, zynische Sprüche lassend, komödiantisch agierend und dabei noch eine gute Figur machend kam dem kleinen Erpel kam erst Jahrzehnte später die Ehre zugesprochen, die er verdient.
Mittlerweile umgarnt Howard ein gewisser Kult. Denn mit wunderbaren Effekten, aufwendigen Bauten, einer wahnsinnig unterhaltsamen Story. Darin: Punks, Rock-Band, Bordell, Tränen, eine intergalaktische Sexszene, Prügeleien, explodierende Küchen, Tränen, One-Liner zum Niederknien und hundert irre Einfälle mehr.
Worum’s eigentlich geht: Howard wird vom Entenplaneten per schiefgelaufenem Tractorbeamstrahl (oder so) auf die Erde geholt. Trifft die Liebe seines Lebens, wird Band-Manager und rettet den Planeten, in dem er eine dämonische Kreatur in die Hölle schickt.
HOWARD THE DUCK ist eine unterhaltsame Comic-Verfilmung für alle denen die aktuellen Marvel und DC-Streifen einfach zu eintönig sind.
MARCUS CISLAK
Regie: Willard Huyck
Label: Plaion
Land/Herstellungsjahr: USA 1986
Laufzeit: 110 Minuten
FSK: ab 16
George Lucas, Punisher, DC, marvel
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