
Gruseliges Erbe
THE GRIEVING – ASCHE ZU ASCHE beginnt stark, bleibt am Ende jedoch hinter seinen Möglichkeiten zurück. Sehenswert ist der Horrorfilm dennoch, nicht zuletzt wegen der erstklassigen Hauptdarstellerin.
Die Kunstschaffende Mia (Penelope Sangiorgi) steht kurz davor, mit ihren Gemälden den großen Durchbruch zu schaffen, als sie aus dem Nichts eine tragische Nachricht erreicht. Ihr Vater ist gestorben. Dies kam so plötzlich und unerwartet, dass es ihr den Boden unter den Füßen wegreißt. Als letzte Hinterbliebene muss sie nun nach Italien reisen und sich um die Beisetzung kümmern. Doch als sie ihr altes Elternhaus betritt, merkt sie schnell, dass etwas nicht stimmt. Ist ihr Verstand durch die Trauer vernebelt und spielt ihr Streiche - oder wartet im Dunkeln etwas weit Schlimmeres auf sie?
THE GRIEVING – ASCHE ZU ASCHE fängt spannend an und erzählt in zwar ruhigem, aber finsterem Ton eine bewegende Geschichte über den Tod. Leider verliert der Film ab der Hälfte erzählerisch an Substanz und wird nur noch von der schauspielerischen Leistung von Penelope Sangiorgi getragen. Ebenfalls gute Arbeit leisten die Synchronsprecher. Auch der Soundtrack sorgt für einen gruseligen Hörgenuss.
Insgesamt ist THE GRIEVING – ASCHE ZU ASCHE ein ruhigerer Horrorfilm, welcher stark beginnt und zum Ende leider seinem starken Aufbau nicht ganz gerecht wird.
PHILIP BRÜLKE
THE GRIEVING – ASCHE ZU ASCHE
Regie: Alessandro Antonaci, Daniel Lascar & Stefano Mandala
Label: Tiberius Film
Land/Herstellungsjahr: Italien 2025
FSK & Laufzeit: ab 16, ca. 91 Minuten
Verkaufsstart: veröffentlicht
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