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Die Neuauflage der Hexenfalle

Chuck Russel präsentiert uns mit WITCHBOARD seine Neuinterpretation des 1986 entstandenen „Witchboard – Die Hexenfalle“. Allerdings basiert die Neuinterpretation nur lose aus diesem Original.

 WITCHBOARD spielt auf zwei Zeitebenen, zum einem dem Frankreich des 17. Jahrhunderts, sowie in den heutigen USA. Den Aufhänger bilden Emily (Madison Iseman) und Christian (Aaron Dominguez), die eines Tages ein mysteriöses Hexenbrett finden. Nichtsahnend nutzt Emily dieses und es beginnt ein Kreislauf des Todes, und ja die Story hat noch den ein oder anderen Kniff mehr zu bieten. Allerdings ist damit das Setting schon einmal Etabliert. 

Der Film weiß durchaus durch seine Kameraarbeit zu Punkten, gerade die Aufnahmen im Mittelalterlichen Frankreich gelingen Yaron Levy sehr gut. Das Set-Design weiß ebenfalls zu überzeugen. Durch seine akzentuierten Referenzen zu Werken wie „Evil Dead Remake“, „Final Destination“ oder auch „Beyond The Limits“ vermag es WITCHBOARD auch eine gewisse Härte an den Tag zu legen. Leider sind die Effekte mehrheitlich CGI-Erzeugnisse, und auch nicht die besten, da wäre mit handgemachten Effekten wesentlich mehr erzielt worden, schade! Für einen soliden Hexen-Horrorfilm, dem 20 Minuten weniger guttun würden, reicht es trotzdem.

JULIAN GABELUNKE 

WITCHBOARD
Regie: Chuck Russel
Label: Splendid Film
Land/Jahr: USA 2024
Laufzeit: ca. 113 Min.
FSK: 16
  • Erstellt am .