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AnimagiC 2026 – Ein Rückblick
In Mannheim haben sich einmal mehr Cosplayer*innen, Anime-Fans, Manga-Leser*innen und Gaming-Enthusiast*innen aus ganz Europa versammelt, um gemeinsam Manga, Anime und japanische Kultur zu feiern. Dabei durften die zahlreichen Panels, Shows und Aktionen natürlich nicht fehlen.
Seit mehr als zwei Jahrzehnten begeistert die AnimagiC Fans der japanischen Popkultur. Jahr für Jahr lockt sie tausende Besucherinnen und Besucher an und bietet ein abwechslungsreiches Programm aus Shopping, Entertainment und kulinarischen Highlights.
Sobald man eintritt, spürt man deutlich, dass die AnimagiC mehr als eine klassische Messe ist, wobei die klassischen Zutaten einer Comicmesse natürlich auch hier zu finden sind: die Händler- und Ausstellerfläche. Im Erdgeschoss sowie im Untergeschoss und auf Ebene 2 erwartete die Besucher*innen ein breites Angebot mit einem vielfältigen Sortiment. Neben etablierten Fachhändlern präsentierten zahlreiche Manga-Verlage ihre aktuellen Programme und exklusive Neuheiten.
Alles großen Labels und Verlage auf einem Fleck
Mit dabei waren unter anderem Panini Manga, Egmont Manga, Kazé Manga, altraverse und Splitter, die ihre neuesten Titel und besondere Convention-Angebote vorstellten. Auch Anime-Fans kamen auf ihre Kosten. Publisher wie KSM Anime, Anime Digital Network (ADN) und Polyband Anime informierten über ihre aktuellen Veröffentlichungen und luden zum Stöbern ein.
Besonders auffällig war auch in diesem Jahr der große Auftritt von Crunchyroll auf Ebene 2. Der Branchenriese hatte einen der größten Bereiche der Convention aufgebaut und bot den Besucher*innen ein abwechslungsreiches Programm. Neben netten Mitmachaktionen wie Memory bestand unter anderem die Möglichkeit, selbst eine Anime-Szene einzusprechen und sich einmal wie ein Synchronsprecher*in zu fühlen. Darüber hinaus sorgten großzügig verteilte Werbegeschenke für lange Schlangen und viele strahlende Gesichter.
Ein Blick ins Untergeschoss lohnte sich ebenfalls. Dort warteten weitere Händler und Verlage – unter anderem Chinabooks – mit ihrem Angebot. Besonders beliebt war wie in jedem Jahr der Flohmarkt, auf dem zahlreiche ältere Anime-, Manga- und Japan-Highlights zu attraktiven Preisen den Besitzer wechselten. Von vergriffenen Mangabänden über Figuren bis hin zu DVDs, Blu-rays und allerlei Merchandise gab es hier so manches Schnäppchen zu entdecken – ein Paradies für Sammler und alle, die auf der Suche nach besonderen Fundstücken waren.
Anime-Liebe geht durch den Magen
Wer zwischen Shopping und Bühnenprogramm eine kleine Auszeit suchte, war im Maid Café genau richtig. Statt übertriebenem Kitsch erwartete die Gäste ein charmantes Konzept mit viel Liebe zum Detail. Serviert wurden unter anderem Sahnetorten, Matcha-Desserts, Cheesecake sowie erfrischende Getränke mit Tapioka-Perlen – alles in einem gemütlichen Ambiente, das eher an ein kleines Café als an den Trubel einer Großveranstaltung erinnerte.
Wer Lust auf herzhaftes Essen hatte, konnte zum Food Court spazieren. Neben dem Angebot des Dorint-Hotels war erneut Label 7 vertreten und lockte mit außergewöhnlichen Softeis-Sorten wie Purple Yam, Matcha, Sesame und Black Diamond. Ebenfalls wieder dabei war REISECK ONIGIRI, dessen frisch zubereitete Onigiri viele Besucher*innen begeisterten – auch wenn das Öffnen der raffiniert verpackten Reisbällchen für Neulinge zunächst eine kleine Herausforderung darstellen konnte.
Zu den kulinarischen Überraschungen der diesjährigen AnimagiC gehörte außerdem der Stand von MUSUBI. Mit seinen köstlichen Dango-Mochi entwickelte er sich schnell zu einem kleinen Geheimtipp und zählt definitiv zu den leckersten Entdeckungen der Convention.
Auch Nissin war auf der AnimagiC erneut vertreten und erwies sich einmal mehr als beliebter Anlaufpunkt für hungrige Besucher*innen. Der Ramen-Spezialist verteilte kostenlos verschiedene Instant-Nudelvarianten, die zwischen den zahlreichen Programmpunkten für eine schnelle Stärkung sorgten. Hierbei darf man ein Lob an die Veranstalter*innen richten, denn nachdem Stand in den vergangenen Jahren immer mitten im Erdgeschoss zwischen den Händler- und Ausstellerflächen platziert war und dort regelmäßig für zusätzliches Gedränge gesorgt hatte, hatte man ihn diesmal deutlich günstiger positioniert. Das entzerrte und bot zugleich genügend Platz, um die kostenlosen Ramen in aller Ruhe zu genießen – eine kleine Änderung mit großer Wirkung.
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