AHEDS KNIE

In seinem autobiographisch inspirierten Film erzählt der Regisseur Nadav Lapid die Geschichte des israelischen Filmemachers Y., der für eine Vorstellung in das abgelegene Dorf Arava eingeladen wird. Der Großstädter aus Tel Aviv ist gerade von den Berliner Festspielen zurückgekehrt und findet sich jetzt inmitten der Wüste nahe der jordanischen Grenze in einem Ort mit 3.000 Einwohnern wieder.

Die Suche nach Grenzen und deren Überschreitung ist Teil der Arbeit von Y., der um Finanzierung aus Filmfonds für seine Projekte fürchtet und staatliche Zensur wittert. Der Filmemacher ist gefangen zwischen den Erinnerungen an seinen Militärdienst und der aktuellen Situation, und er sucht nach einem Weg, die Liebe zu seinem Heimatland wiederzufinden. Zusammen mit der Kultusministeriumsangestellten Yahalom erörtert Y. Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft. In langen Gesprächen reflektieren sie über Recht und Unrecht, Wahrheit und Zensur.

Das Drama AHEDS KNIE über einen Regisseur, der eine Reportage über die antiisraelische Aktivistin Ahed Tamimi drehen will und dabei Repressionen aufdeckt, überzeugt vor allem mit interessanten Kamerabewegungen, dreht sich aber sonst inhaltlich sehr lange im Kreis.

RAPHAEL LUKAS GENOVESE

Titel: AHEDS KNIE
Verleih: Grandfilm
Land/Herstellungsjahr: Frankreich/Deutschland/Israel/2021
FSK & Laufzeit: ab 12, ca. 109 Min.
Kinostart: 17. März

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