Den Nachwuchs altersgerecht unterhalten, ohne WLAN, ohne Screentime am Tablet? Das geht – mit dem kabellosen Kekz-Kopfhörer eines Start-Ups aus München.



Törööö“ tönte es auf stundenlangen Autofahrten aus so manchem Kassetten-Radio der 90er Jahre. Zwar haben CD und MC inzwischen ausgedient, aber das Hörspiel erfindet sich eben immer wieder neu. Denn Kinder lieben Geschichten, in denen sie sich verlieren können. Und gerade wenn der Nachwuchs noch nicht lesen kann, ist man mit Hörspielen bestens bedient – vor allem wenn die Kids nicht schon im jungen Alter am Display des elterlichen Tablets kleben sollen.

Dafür sorgt unter anderem das Münchner Start-up Kekz mit einer zugleich kindgerechten und innovativen Idee: Die Gründer, selbst Väter kleiner hörspiel- und musikbegeisterter Kinder, haben einen Kopfhörer entwickelt, mit dem die Kleinen ihre Lieblingsinhalte ganz selbstbestimmt steuern – und das frei von Handy und Internet. Das All-In-One-System ist 150 Gramm leicht und für Kinder ab drei Jahren geeignet. Gesteuert wird komplett analog und für Kinder intuitiv über einen großen Bedienknopf an der Seite der Ohrmuschel, der für „An“ und „Aus“ sowie „Vor“ und „Zurück“ zuständig ist. Die Lautstärke ist in drei Stufen regelbar, begrenzt auf 85 dB für Kinderohren. Dank der dicht abschließenden Over-Ear-Hörmuscheln ist das aber auch bei Umgebungsgeräuschen völlig ausreichend.

Die Kekz-Hörer schaffen dabei satte 15 Stunden Akkulaufzeit laut Herstellerangabe – das ist eine wirklich lange Autofahrt! Das Aufladen erfolgt ganz einfach via USB-C-Kabel, mit dem das Gerät auch am PC mit Firmware-Updates versorgt werden kann. Wechseln lässt sich das Hörspiel ebenfalls ganz einfach über die Audiochips, die magnetisch am Kekz-Hörer haften: Die kleinen, runden Scheiben heißen „Kekze“, haben auch in etwa die Größe solcher Süßgebäcke und passen in jede (Kinder-)Hosentasche. Neben echten Klassikern der Kinderhörspiele wie „Benjamin Blümchen“, „Tabaluga“, „Bibi Blocksberg“, Feuerwehrmann Sam“ oder „Pettersson und Findus“ gibt es auch neue Helden wie beispielsweise „Miraculous“ auf den Kekz-Audiochips.

Fazit: Dem Start-up aus München ist hier ein echter Clou gelungen, und das nicht nur mit den namhaften Lizenzpartnern für den kindgerechten Content. Die Kekz-Hörer werden in Zukunft so manche Fahrt in den Familienurlaub versüßen, ohne lautes „Törööö“ für alle Mitreisenden. Und Papa und Mama haben ihr Tablet ganz für sich allein.

FRANK KALTOFEN

IMPRESSUM | DISCLAIMER |DATENSCHUTZ| MEDIADATEN
Created with HTML5 & CSS3 by HARD MEDIA

NOTE! This site uses cookies and similar technologies.

If you not change browser settings, you agree to it. Learn more

I understand