Leipzigs bunter Bücherfrühling

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Leipzigs bunter Bücherfrühling

Leipzigs bunter Bücherfrühling

Wo im letzten Jahr Frost und Schneechaos herrschten, lockte diesmal der Frühling: Die Buchmesse in Leipzig konnte sich nicht nur über höhere Temperaturen, sondern auch höhere Besucherzahlen als im Vorjahr freuen. Tausende Literatur-Freunde und Cosplayer bevölkerten wieder die Messehallen in der sächsischen Metropole.

Zum Auftakt des Bücherfestes wurde wie immer der Preis der Leipziger Buchmesse in drei Kategorien verliehen. Anke Stelling sicherte sich den Belletristik-Preis für ihren Roman „Schäfchen im Trockenen“; die Auszeichnung in der Kategorie Übersetzung ging an Eva Ruth Wemme, die „Verlorener Morgen“ von Gabriela Adamesteanu aus dem Rumänischen übertragen hatte. Im Sachbuch-Bereich dominierten in diesem Jahr Geschichtsthemen – und mit Harald Jähner wurde auch dem Autor eines solchen Buches der Preis zugesprochen. „Selten hat ein Sachbuch Anschaulichkeit, dramaturgisches Gespür und Eloquenz so gekonnt in sich vereint. Wer dachte, über die Nachkriegszeit schon alles gewusst zu haben, wird hier noch fündig werden“, hieß es in der Begründung der Jury. Jähner, Jahrgang 1953, war bis 2015 Feuilletonchef der „Berliner Zeitung“, der er seit 1997 angehörte. Zuvor war er freier Mitarbeiter im Literaturressort der FAZ. Seit 2011 ist er Honorarprofessor für Kulturjournalismus an der Universität der Künste Berlin. Sein Buch „Wolfszeit. Deutschland und die Deutschen 1945-1955“ (erschienen im Rowohlt Berlin Verlag) entwirft auf fast 500 Seiten eine umfangreiche Mentalitätsgeschichte des Nachkriegsjahrzehnts.

Gewinner

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